So hat es die Mitgliederversammlung von Fickeltünnes bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 1. April 2011 beschlossen: Gleichrangig mit dem Ziegenprojekt auf der Steinert soll aus den Erlösen des Jubiläumsfestes 2007 auch ein Antoniusdenkmal in Allendorf errichtet werden. Nach ersten Ortsbegehungen und Vorgesprächen mit möglichen betroffenen Grundstücksbesitzern, zeichnet sich jetzt in der Standortfrage eine konkrete Lösung ab. Der anfangs von Vorstand und Beirat favorisierte Standort auf dem Platz zwischen Pastorat und Kirchhofsmauer (deutlicher optischer Bezug zur Antoniuskirche) lässt sich aus verschiedenen Gründen nur schwer realisieren (geringe Größe des hier vorhandenen städtischen Grundstücks, Wegfall von Parkplätzen für Kirchen- und Pfarrhausbesucher), so dass im Augenblick der Standort auf Potts Platz an der Ecke Halmesreihe/Altstadtstraße geprüft wird. Hier würde das Denkmal nicht nur von Kirch- und Spaziergängern in der Apostelstraße, sondern von Besuchern der Kirche, des Friedhofs, des Freizeitgeländes, des Kindergartens, der Schützenhalle, der Feuerwehr, des Pfarrheims und den Kunden der hier angesiedelten Geschäfte wahrgenommen werden.
Die Vertreter der Stadt haben bei einem ersten Ortstermin grundsätzlich ihr Einverständnis zur Nutzung des Platzes signalisiert. Beiratsmitglied Ute Cramer ist derzeit dabei, einen konkreteren Plan zu erstellen. Die Anzahl der hier vorhandenen Parkplätze soll dabei möglichst erhalten bleiben. Erst wenn die Planungen so von der Stadt abgesegnet werden, wird Fickeltünnes verschiedene Künstler um Vorschläge für die eigentliche Denkmalgestaltung bitten.