21.11.10 04:14 Uhr
An alle Allendorfer die mich kennen. Erstmal viele Grueße an mein schönes altes Heimatdorf Allendorf. Auch ich möchte mich mal wieder melden und etwas ins Gäestebuch eintragen.Wie ich so sehen kann, sind die letzten paar Eintragungen von außerhalb Allendorf gemacht worden!!! Haben unsere Allendorfer Mitbürger denn nichts zu schreiben? Meine Familie und ich können es nicht abwarten bis nächstes Jahr Juli. Die Floridaner werden mal wieder vorbei schauen.
Bis dann mal
Euer Stefan aus Florida.
10.11.10 22:32 Uhr
Der Allendorfer Kalender
Das alte Jahr neigt sich seinem Ende zu. Es ist an der Zeit darüber nachzudenken: Wie war es - das alte Jahr?
Ereignisreich, meines Erachtens. Es begann damit, dass ich im Februar meine Altersrente zum erstenmal auf meinem Konto bemerkte.
Meine Kunden und Auftraggeber hingegen, ignorierten meinen Ruhestandsstatus völlig und deckten mich weiterhin mit Arbeit zu, sodass es mir erst rechtzeitig zum Ollerper Schützenfest gelang, aus ihr wieder aufzutauchen.
Das Schützenfest erwies sich als Jubelfest, hatte ich doch vor 40 Jahren im Jahre 1970 den Geck geschossen. Meine Allendorfer Schützenbrüder und Freunde jedoch, an deren Spitze der charismatische Hauptmann, ließen nichts aus, um mir in diesen drei Tagen das Gefühl zu vermitteln, immer noch ein Allendorfer Junge zu sein.
Zu meiner Freude erfuhr ich zu Jahresbeginn, dass meine älteste Tochter Carolin, die mit ihrem Mann in Düsseldorf lebt, ein Baby erwartet. Der brave, stramme Bub kam zu Oktoberbeginn zur Welt und beschäftigt seine glücklichen Eltern derzeit bei Tag und Nacht mit sei-nem stetigen Verlangen nach Nahrung.
Beim Abarbeiten meiner E-Mails stieß ich am 05. November auf eine Mail aus Allendorf. Rathaus Anton bot mir eine Offerte für den Allendorfer Kalender 2011 in Platt Duitz. Keine Minute zögerte ich, um ein Exemplar zu ordern (in Platt Duitz). Nun ist meine Freunde groß, weil ich ihn bereits besitze. Voller Erwartung habe ihn Seite für Seite umgeblättert, eine Lupe zur Hand genommen, um jede Einzelheit auf den vielen Fotos erkennen zu können.
Zu den schönsten Geschenken zählt ein Kalender, er ist ständiger Begleiter für ein Jahr und darüber hinaus, er dient zum Planen in die Zukunft und erlaubt einen Blick auf die bereits vergangenen Tage.
Herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Planer, Gestalter und Ideengeber von Fickeltünnes e.V. Mit Eurer Hilfe kann ich im nächsten Jahr alle im Kalender ausgewiesenen Ereignisse aus der Ferne im Geiste miterleben, wenn in Allendorf das Osterfeuer brennt, die Agathaprozession von Station zu Station durch die geschmückten Straßen zieht.
Ein Ereignis aber verzeichne ich im neuen Kalender schon jetzt, denn dieses möchte ich im nächsten Jahr wieder körperlich erleben und zwar, wenn â??das Trömmelken gehtâ??. Ich sehe mich bereits als frisch gebackener Opa im ersten Dienstjahr mit meinem Enkel auf dem Arm beim Kindertanz.
Gott beschütze Ollerpe!
Heinz-Albert Schröger
05.12.09 16:32 Uhr
Mein Lob und mein Dank als auswärtiger Allendorfer, gilt "Wolfram Wagner". Beim Blättern im Internet auf den Allendorfer-Webseiten stoße ich immer wieder auf Serien von Fotos, die häufig aus der Kamera von Wolfram Wagner stammen. Ich kenne Wolfram leider nicht persönlich. Aber seinen Vater Roland kannte ich sehr gut. Roland hielt sich in der 60zigern hinter seinem Haus ein paar prächtige Karnickel. Einer seiner Rammler sorgte hin und wieder bei unseren Häsinnen für Nachwuchs und somit für einen vorzüglichen Sonntagsbraten, für den es sich lohnte den Frühschoppen bei Karamba pünktlich zu beenden. Ich habe es leider versäumt mich bei Roland zu bedanken. Deshalb danke ich aber nun seinem Sohn Wolfram für den Genuss, den ich beim Betrachten seiner Fotos empfinde.
Gott behüte Allendorf!
Euer Knallbert aus Bayern
13.10.09 08:56 Uhr
Liebe Allendorfer,
ich habe mit Interesse den Artikel über Wilken Christophs Haus gelesen. Viele werden sagen: gut, dass es weg ist!! Für mich verschwindet allerdings auch ein Teil meiner Kindheit. Beim 'Verstecken spielen' gab es in Christophs Schuppen an der Krähe die tollsten Verstecke. Niemand hat mich je dort gefunden. Auch Nagels Franz und Peterschulten Hennes nicht, die im Grunde nebenan wohnten, und sich eigentlich hätten auskennen müssen!!
Herzliche Grüße
Norbert Honigmann
12.10.09 11:42 Uhr
Liebe Fickeltünnesaktivisten und Leser des Gästebuches,
als regelmäßiger Leser Eurer Web-Seite möchte ich zum Rückbau des Hauses von Wilken Christoff ein paar Sätze einfügen.
Mir gefällt, wie offen mit dem Rückbau des Hauses und die spätere Verwendung als Handwerksbetrieb umgegangen wird. Danke an Anton für den Artikel.
Ich habe, wie die Ã?lteren wissen, meine Kindheit in den Jahren 1945 bis zum Schulbeginn 1951 sehr isoliert in Hüttebrüchen, behütet von Hessen Marri und Hinderk in deftigem Plattdeutsch verbraucht. Einer unserer regelmäßigen Sonntagsgäste war Wilken Christoff. Er schaute immer dann vorbei, wenn er seine haureifen Fichten in Hüttebrüchen begutachtet hatte, welche er aber offensichtlich niemals zu Fällen gedachte.
Christoff war noch unverheiratet, sodass sich ein Teil der Gespräche, die überwiegend von Marrie geführt wurden, um potentielle Bräute und aussichtsreiche Partien handelte. Christoff wusste diese Gespräche sehr schnell zu unterdrücken und begann dann über seine Erlebnisse während der Kriechszeit in Allendorf zu reden. Schon als Kind viel mir auf, dass Christoff, den viele nicht wirklich kannten, weil er ein verschlossener Mensch war, eine wunderbare Gabe hatte, persöbliche Erlebnisse zu beschreiben (er redete dann hochdeutsch). Danke Christoff, dass ich dabei sein durfte.
Alles Gute aus Bayern.
Euer
Knalbert